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Kleiner Sauna-Knigge

So verhalten Sie sich richtig in der Sauna und treten in kein heißes Fettnäpfen.

Wer einen Raum betritt, grüßt, das gilt für eine so intime Atmosphäre wie die Saunakabine erst recht. Höflich ist auch die Frage: „Ist der Platz hier noch frei?“ Dadurch zeigt man, dass man das natürliche Bedürfnis nach Abstand zum Nachbarn respektiert.

Wir müssen draußen bleiben: Badehose, Bikini und Co.

Dass man in der Saunakabine nichts außer der Haut trägt, hat seinen Grund: In der Badekleidung würde der Schweiß aufgesaugt werden, was den Verdunstungs- und Kühlungseffekt dämpft. Hinzu kommt, dass sich Bakterien und Pilze sammeln können. Außerdem können synthetische Badesachen in der Hitze ausdünsten, was das Wohlbefinden der Mitschwitzenden beeinträchtigen würde. Außerhalb der Kabine können Sie einen Bademantel tragen oder ein Handtuch um Ihren Körper binden.

Nicht ohne mein Saunatuch

Die Holzbänke in der Sauna sind nicht imprägniert, weil das Holz diese Substanzen in der Hitze ausdünsten würde. Unbehandeltes Holz nimmt Schweiß aber sehr leicht auf. Dieser wird von den Bakterien im Holz zersetzt und fängt dann an zu stinken. Deshalb gilt grundsätzlich: Nehmen Sie ein Badetuch in ausreichender Größe mit, so dass sie sich vollständig (auch mit den Füßen) darauf setzen können.

Nicht spritzen ...

Statt den Schweiß mit der Hand abzustreifen und ungewollt den anderen Gästen oder dem Inventar eine Dusche zu verpassen, ist es besser, ein kleineres Handtuch mitzunehmen und sich damit abzureiben.

Pssst …

Auch wenn in Saunakabinen das Sprechen nicht grundsätzlich untersagt ist, gilt immer: Leise sprechen! Bonbonlutschen, Kaugummikauen und Knabbern sind tabu.

Bitte Aufgussplan beachten

Da der Hitzereiz durch kalte Luft zerstört wird, ist das Betreten der Saunakabine während eines Aufgusses untersagt. Wer die Hitze nicht (mehr) verträgt, darf und sollte die Kabine natürlich jederzeit verlassen! Um nicht ungewollt mitten in einen Aufguss zu platzen, informieren Sie sich bitte vorher über die Aufgusszeiten – sie hängen im Erdgeschoss aus. Im Bambados werden tagsüber stündlich, ab 17 Uhr halbstündlich Duft- und Fruchtaufgüsse mit ätherischen Ölen sowie Eis- und Salzaufgüsse durchgeführt. Ein besonderes Zeremoniell ist der „Gute-Nacht-Aufguss“.

Über den Autor

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Astrid Rosenberger

Die Unterfränkin kam über das Politikstudium im mittelfränkischen Erlangen ins oberfränkische Bamberg und leitet die Redaktion bei den Stadtwerken. Zwischen Buchstaben, Punkt und Komma fühlt sich genauso wohl wie auf dem Mountainbike, der Yogamatte oder am Kletterfels. Es lohnt sich auf alle Fälle das Kundenmagazin oder die Inhalte auf der Website aus ihrer Feder zu lesen.

Ein Kommentar zu “Kleiner Sauna-Knigge”

  1. Ohhhh ich liebe Saunas….am liebsten würde ich mir direkt eine Sauna kaufen, vielleicht sogar auch ein Dampfbad kaufen! Aber stimmt wohl, wenn man schon öffentlich Saunas benutzt, dann muss man wirklich aufpassen, man kann schnell unhöflich werden. Ich habe gesehen, dass oft die Saunabauer/Saunahersteller für die Planung von öffentlichen Saunas zu wenig Platz einplanen. Dies ist natürlich auch schlecht, denn bei wenig Platzt wir man noch schneller genervt.
    Das wichtigste für mich ist, dass die Leute ruhig sind. Schließlich geht man ja zur Entspannung in die Sauna! Persönlich vermeide ich immer die Aufgüsse weil immer die Sauna extrem vollgepackt ist, man kann oft nicht so gut atmen. Ich liebe es, 10 Minuten nach dem Aufguss reinzugehen. Der Duft ist immer noch sehr sehr stark, jedoch ist der grösste Teil der Menschen wieder weg.
    Und hoffentlich werde ich mir irgendwann meine eigene Biosauna kaufen können 😉
    LG

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