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Rauchbier und schnelles Internet im Schlenkerla

Die weltbekannte Bamberger Brauerei setzt bei der Herstellung von Rauchbier auf moderne Technik. Eine TK-Lösung mit schnellem Internet von den Stadtwerken bietet dem Unternehmen viele Vorteile in der Welt von heute.

Das Bamberger Schlenkerla Rauchbier ist weit über Bamberg und die Region als Bierspezialität bekannt. Fast 2.400 Verkaufsstellen weltweit sind allein auf der Schlenkerla-Webseite aufgelistet, ohne Garantie auf Vollständigkeit.

Das Bier mit der beliebten Rauchnote, die an geräucherten Schinken erinnert, wird in der ganzen Welt getrunken. In der urigen Gaststube in der Dominikanerstraße atmen die getäfelten Wände und dunklen Balken Brautradition, Bamberger Gemütlichkeit und fränkische Gastlichkeit. Das Rauchbier fließt hier ganz traditionell aus handgemachten Eichenfässern.

Abseits der Brau- und Schanktradition geht das Schlenkerla moderne Wege. Die Daten der Brauerei und der Gaststätte fließen über das schnelle Glasfasernetz der Stadtnetz Bamberg GmbH. Die Bamberger Traditionsbrauerei hat sich für ihre Multimedialösung ganz bewusst für die Telekommunikationstochter der Stadtwerke Bamberg entschieden.

„Wir sind fest in Bamberg verwurzelt, die Hälfte unseres Rauchbieres wird in der Stadt und der Region getrunken. Als lokales Unternehmer sind wir schnell bei den Stadtwerken als Regionaldienstleister gelandet.“
Matthias Trum, Eigentümer

„Wir sind fest in Bamberg verwurzelt, die Hälfte unseres Rauchbieres wird in der Stadt und der Region getrunken. Als lokales Unternehmen sind wir schnell bei den Stadtwerken als Regionaldienstleister gelandet“, berichtet Matthias Trum, Braumeister und Eigentümer der Rauchbierbrauerei, die Bambergs beliebten Exportartikel in die ganze Welt verschickt. Auch Gas und Strom bezieht die Schlenkerla-Brauerei schließlich von den Stadtwerken Bamberg. Und zum Brauen kommt natürlich Stadtwerkewasser zum Einsatz.

Tradition und moderne Technik mit schnellem Internet

Bilanzbuchhaltung, Personalwesen, Lohnabrechnung, Etikettenentwürfe – zwischen den beiden Betriebsstandorten in der Bamberger Dominikanerstraße und der Brauerei am Stephansberg werden ständig große Datenpakete hin- und hergeschoben. Mit den alten ISDN Leitungen und angemieteten Standleitungen kam es immer wieder zu Problemen, berichtet Trum. Nach der Kündigung des bestehenden ISDN-Vertrags stand für ihn fest: „Jetzt machen wir’s besser.“ Mit dem Produktmanager Thomas Kuhn hat Trum die optimale Lösung entwickelt, die analoge Telefonie wurde auf die digitale Voice-Over-IP (VoIP) Technologie umgestellt. Der bisherige Telefonanbieter hat fair mitgespielt, berichtet Trum, die bestehende Telefonanlage konnte durch den STWB-Partner Telesys in Breitengüßbach so modifiziert werden, dass sie weiter funktioniert.

Guter Draht zu den Stadtwerken

„Wir arbeiten in der Brauerei rund um die Uhr, mit drei Suden pro Tag“, erklärt Matthias Trum. Beim Rauchbier setzt er ganz bewusst auf traditionelles Handwerk. Das Räuchern der Gerste passiert wie eh und je über offenem Buchenholzfeuer. „Dort wo die Seele unseres Rauchbieres berührt wird, setzen wir nicht auf moderne Technik“, so Trum. Zwar feiere man dieses Jahr ausgiebig und dankbar das 500. Jubiläum des bayerischen Reinheitsgebots, für die Telekommunikation setzt Trum aber auf innovative Technik: der baMbit Profi-Tarif erlaubt ihm Downloadgeschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s und 10 Mbit/s im Upload. Über das Glasfasernetz der Stadtwerke sind je nach Anschluss sogar bis zu 500 Mbit/s möglich, so Kuhn.

Kompromisslos war Matthias Trum bei der Mitnahme der altbewährten Telefonnummern. „Wir stehen dank unserer langen Tradition in zahllosen Reiseführern, Fachpublikationen rund ums Brauen und Broschüren. Die Portierung unserer insgesamt 14 alten Telefonnummern ist für unser Geschäft enorm wichtig“, so Trum. Mit der neuen baMbit Kooperation können die Braumeister außerdem jederzeit von zu Hause auf die Produktion in der Brauerei zugreifen, Pumpen umsteuern, Temperaturen überwachen und gegebenenfalls bei Störungen eingreifen.

Streaming gehört zum Alltag

Videokonferenzen mit australischen Brauern, Videostreaming zu Biersommelierkursen in Südamerika, Computerschulungen für die rund 50 Mitarbeiter, dazu ein stabiles Telefon- und Datennetz für die innerbetrieblichen Arbeitsprozesse – mit der Stadtnetzlösung ist Matthias Trum hundertprozentig zufrieden. „Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt“, betont Trum. Und auch um eine zukünftig passende Mobillösung ist Thomas Kuhn nicht verlegen. „Daran arbeiten wir gerade“, verspricht er.

Im knarrenden Treppenaufgang der altehrwürdigen Schlenkerla-Gaststätte, gleich gegenüber des alten Ausschankfensters in der „Schwemm“, hängt ein alter Holzkasten an der Wand. Er stammt aus der Zeit, als es in der gesamten Sandstraße nur ein oder zwei Telefone gab. Die alte dreistellige Bamberger Telefonnummer des Schlenkerla gibt es heute nicht mehr. Den leeren Holzkasten will Trum aber nicht abnehmen. „Vielleicht hänge ich mal ein altes Telefon mit Wählscheibe rein“, überlegt er – mal sehen, ob es noch Gäste gibt, die wissen, dass man mit dem alten Hörer-Knochen auf der Gabel einst telefonieren konnte.

Über den Autor

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Astrid Rosenberger

Die Unterfränkin kam über das Politikstudium im mittelfränkischen Erlangen ins oberfränkische Bamberg und leitet die Redaktion bei den Stadtwerken. Zwischen Buchstaben, Punkt und Komma fühlt sich genauso wohl wie auf dem Mountainbike, der Yogamatte oder am Kletterfels. Es lohnt sich auf alle Fälle das Kundenmagazin oder die Inhalte auf der Website aus ihrer Feder zu lesen.

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