Hautnah

In einer Woche zum neuen Spielplatz: Azubi Projekt der STWB

Jedes Jahr setzen die STWB-Azubis ein Projekt um - diesmal fiel die Wahl auf den Kindergarten St. Urban. Gemeinsam haben die Azubis aller Lehrjahre und Fachrichtungen hier drei neue Stelzenhäuser gebaut. Luise Eichhorn, Auszubildende zur Industriekauffrau im 2. Lehrjahr, gibt einen Blick hinter die Projektkulissen.

Wenn Industriekaufleute sägen, KFZ-Mechaniker Erde ausheben und Fahrdienst-Mitarbeiter hämmern, dann läuft nichts schief bei den Stadtwerken – sondern es findet das alljährliche Azubi-Projekt statt. „Jedes Jahr führen die Azubis selbstständig ein Projekt durch”, erklärt Luise Eichhorn, die im 2. Ausbildungsjahr zur Industriekauffrau ist. In diesem Jahr lag der Fokus auf Kindergärten in der Region: Diese sollten ihre Projektideen einreichen und die Stadtwerke-Azubis realisieren einen dieser Wünsche.

Den richtigen Kindergarten ausgewählt

„Nachdem die Idee klar war, haben wir uns in Gruppen aufgeteilt, die Ausschreibung selbst gestaltet und mit den Kindergärten Kontakt aufgenommen. Eine andere Gruppe hat die Bewertungskriterien erarbeitet und die Jury zusammengestellt.”, erläutert die 18-jährige. Die
Bewerbungen wurden von einer Jury aus Auszubildenden, dem Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Fiedeldey sowie der Ausbildungsleitung Frau Schlauch detailliert bewertet: „Uns war neben der Kreativität der Bewerbung auch wichtig, wie dringend die neue Ausstattung gebraucht wird. So ist unsere Wahl letztlich auf St. Urban gefallen.” Der Kindergarten hatte sich einen neuen Spielplatz gewünscht, da die alten Anlagen teilweise aus Sicherheitsgründen gesperrt bleiben mussten.

Azubis und Profis Hand in Hand

Natürlich lässt sich so ein Projekt nur mit entsprechendem Fachwissen umsetzen: „Damit die Spielhäuser den Anforderungen an Sicherheit und Qualität entsprechen, haben wir einen professionellen Spielplatzbauer als Partner ins Boot geholt. Die Profis haben unsere Arbeit überwacht und die fachgerechte Planung übernommen. Umgesetzt haben wir aber wirklich alles selbst”, erklärt Luise stolz. So sind die kompletten STWB-Azubis für eine Woche von der Arbeit freigestellt, um die Spielhäuser im Babenbergerring zu bauen.

„Umgesetzt haben wir aber wirklich alles selbst“
Luise Eichhorn

„Die tatsächliche Bauphase hat echt viel Spaß gemacht”, sagt die Auszubildende „Jeder – egal aus welcher Fachrichtung und wie viel handwerkliches Geschick man mitbringt – war gleich wichtig für das Projekt. Es ist ein gutes Gefühl so viel Verantwortung als Azubi zu bekommen.” Auch wenn es am Anfang fast unmöglich erscheint, den kompletten Spielbereich innerhalb von nur einer Woche umzubauen – die Stadtwerke-Azubis haben es
geschafft: „Wir haben sogar die Spielhäuser zusätzlich bunt bemalt und verziert”, ergänzt die angehende Industriekauffrau.

Freude der Kinder ein tolles Erlebnis

Doch nicht nur für die Stadtwerke-Azubis ist dieses Projekt eine Herzensangelegenheit, sondern vor allem für die Empfänger der Spende: „Bei der Übergabe des Spielplatzes haben uns die Kinder von St. Urban ein selbstgemaltes Bild als Dank überreicht. Das war ein echtes Highlight, weil man sieht, wie viel das Projekt bewegt hat und wie sehr sich die Kinder gefreut haben”, erklärt Luise Eichhorn. Das Bild haben die Auszubildenden im
Servicezentrum am ZOB aufgehängt, damit möglichst viele Bamberger auf die Aktion aufmerksam werden.

Und welches Projekt planen die Azubis in diesem Jahr? „Das ist noch geheim, wir sind allerdings schon in der Planung”, so viel darf Luise verraten. Eines ist jedoch sicher: Die STWB-Azubis werden wieder viel Freude mit dieser Aktion haben!

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